Jahresmitgliederversammlung 2013

Zwei Themen standen im Mittelpunkt:
Der Abschied von der Galerieleiterin Dr. Eva-Marina Froitzheim, die zum 1.5. zum Stuttgarter Kunstmuseum wechselt und das 25jährige Jubiläum der Städt. Galerie u n d des Böblinger Galerievereins. Die Galrieleiterin trat zum letzten Mal offiziell auf und blickte auf ihre 17jährige Tätigkeit in Böblingen zurück: letztlich ein temperamentvoller und immer auch einfallsreicher Appell an das Publikum, der Kunst in allen Facetten gegenüber offen zu sein. Dabei agierte sie als Einzelkämpferin auf einem 50-%-Stelle. Aber sie konnte stets auf die Unterstützung des Galerievereins zählen.
„Wir lassen Sie ungern ziehen, aber wir freuen uns auch ehrlich für Sie über die neue Herausforderung in einem größeren und wohlversorgten Haus“, gab die Vorsitzende Ursula Kupke der künftigen Kuratorin mit.

Deutlich hatte die schon beim Amtsantritt 1996 auf den erheblichen Nachholbedarf beim Kernbestand der Sammlung, Platznot und die fehlende museumspädagogische Infrastruktur hingewiesen. Die Galerieleiterin geht, die Probleme bleiben, was ge-wiss nicht an der Galerieleitund lag, deren jüngste Ausstellung zur "Neuen Sachlichkeit" so großes Publikumsinteresse fand, dass zahlreiche Extraführungen geboten werden mussten.

Zum Galeriejubiläum, das auch zugleich Vereinsjubiläum ist, soll ab 7.7. – 6.10.13 unter dem Thema "Glanzlichter aus Galerien der Region" auf den Reichtum an Kultureinrichtungen hingewiesen werden, die sich mit Kunst befassen. Kommunale und private Galerien der Region sind nämlich gebeten, ein Glanzlicht ihrer Sammlung ganz nach ihrer Wahl als Leihgabe beizusteuern. Spannend, was sich durch die Vernetzung als Bereicherung des Böblinger Sammlungsthemas ergeben wird. Mit einem "Tag der Region" am 28.7.13 ist die Ausstellung in das Sommerpro-gramm der KulturRegion Stuttgart eingebunden und beworben. Da die Besetzung der Galeriestelle wohl nicht so rasch erfolgen wird, ist jetzt nicht nur – wie bisher üblich – vom Galerieverein ein Begleitprogamm für die Dauer der Ausstellung fällig. Jetzt müssen Leihverkehr und Ausstellungskonzeption bis ins Detail bearbeitet werden. Der Beirat ist dabei wichtig und gefragt.